Neuigkeiten

Kurt-Wolff-Preis geht an den Berenberg Verlag

Förderpreis für Connewitzer Verlagsbuchhandlung

›Was am Ende bleibt, sind nicht Verkaufszahlen, sondern Begegnungen und Erfahrungen‹, sagt Peter Hinke, Chef der Connewitzer Verlagsbuchhandlung. Die bekommt den Kurt-Wolff-Förderpreis, verbunden mit 5000 Euro, wie das Kuratorium der Kurt Wolff Stiftung gestern bekanntgab. Beitrag lesen: Kurt-Wolff-Preis geht an den Berenberg Verlag


Oliver Zille: Statt Berliner Zimmer Veranstaltungsforum Die Unabhängigen

Ein Abschied und doch keiner: Im Frühjahr war das Aus für das traditionsreiche Berliner Zimmer auf der Leipziger Buchmesse verkündet worden. Jetzt haben sich Kurt Wolff Stiftung und Leipziger Buchmesse zusammengetan – und starten mit einer Neukonzeption.Beitrag lesen: Oliver Zille: Statt Berliner Zimmer Veranstaltungsforum Die Unabhängigen


Der Indie-Herbst wird wunderbar – ein erster Ausblick beim zweiten Kurt Wolff Pressesalon

Wer mich kennt, weiß ja, dass mir Indie-Verlage und ihre Bücher besonders am Herzen liegen. Und weil das so ist, hatte ich mir natürlich einen Termin doppelrot angestrichen: Die Präsentation fünfzehn unabhängiger Verlage und ihrer Herbstvorschauen im Pressesalon der Kurt Wolff Stiftung. Am vergangenen Donnerstag war es soweit. Obendrein für mich eine Premiere!

Das Ergebnis sah dann so aus: Mit einem prall gefüllten Stoffbeutel voller Vorschauen kehrte ich glücklich nach Hause zurück. Die liebevoll arrangierte Veranstaltung war nicht nur in Sachen Neuerscheinungen äußerst spannend, ich konnte auch zahlreiche interessante und aufschlussreiche Gespräche führen.

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Kurt Wolff Pressesalon

Kurt Wolff Pressesalon am 12. Juni, zwischen 11 und 16 Uhr im Berliner Büro des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels 15 Independent Verlage laden Journalistinnen und Journalisten zum persönlichen Gespräch

Bereits zum zweiten Mal findet der Kurt Wolff Pressesalon statt. Am 12. Juni laden 15 Verlage Sie ein, vorbeizukommen und sich die Herbstnovitäten vorstellen zu lassen: Kommen Sie ins Gespräch mit den Verlegern und Presseverantwortlichen, lassen Sie sich über die neuen Titel der kommenden Programme berichten, erfahren Sie Hintergrundgeschichten und lassen Sie sich inspirieren.

Am Donnerstag, dem 12. Juni 2014, zwischen 11 und 16 Uhr im Berliner Büro des Börsenvereins (Schiffbauerdamm 5 (2. Etage); 10117 Berlin) erwarten Sie:
Dörte Graul, Argument Verlag · Britta Jürgs, AvivA Verlag · Ulrich Hopp und Ingrid Kirschey-Feix, be.bra verlag · Beatrice Faßbender, Berenberg Verlag · Nadya Hartmann, Frankfurter Verlagsanstalt · Dieter Mayer-Gürr, Jonas Verlag · Peter Kirchheim und Luitgard Kirchheim, P. Kirchheim Verlag · Dr. Josef Kleinheinrich und Klaus-Jürgen Liedtke, Kleinheinrich Verlag · Frank Böttcher, Lukas Verlag · Annabel von Engelbrechten, Merlin Verlag · Roman Pliske, Mitteldeutscher Verlag · Christopher Schroer, Ch. Schroer · Jörg Sundermeier und Evelyn Rahm, Verbrecher Verlag · Monika Meffert, Wallstein Verlag · Rainer Weiss, weissbooks.w · Stefan Weidle und Dietrich zu Klampen, Kurt Wolff Stiftung


Kulturstaatsministerin Grütters: ›Gebt mir die Millionen‹

Seit 100 Tagen ist Monika Grütters als Kulturstaatsministerin im Amt. Zeit für eine Zwischenbilanz: Ein Gespräch über ihren Milliardenetat […]

Monika Grütters: Zudem möchte ich einzelne Projekte finanziell stärken, zum Beispiel das in Magdeburg geplante „Deutsche Zentrum Kulturgutverluste“ oder auch – um ein kleineres aber wichtiges Vorhaben zu nennen – die Unterstützung unabhängiger Buchhandlungen, dieses Netz geistiger Tankstellen möchte ich fördern. Denn: Jenseits aller materiellen Voraussetzungen ist Kultur zuallererst ein Wert an sich. Ganzes Interview

© Michael Sontheimer / Spiegel online, 27.03.2014


Verbrecher Verlag und mairisch Verlag erhalten den Kurt Wolff Preis 2014

Der Verbrecher Verlag erhält auf der diesjährigen Buchmesse den mit 26.000 Euro dotierten Hauptpreis der Kurt Wolff Stiftung, der mairisch Verlag den Förderpreis, der mit 5.000 Euro einhergeht. Die Preise werden am 14. März 2014 auf der Leipziger Buchmesse überreicht – von Stefan Weidle, dem Vorsitzenden der Kurt Wolff Stiftung, und dem Schriftsteller Dietmar Dath vom Verbrecher Verlag, der auch die Laudatio hält. Am Abend sind die Verleger Jörg Sundermeier (Verbrecher Verlag) und Daniel Beskos (mairisch Verlag) im Rahmen der Buchmesse zum Gespräch geladen.

Natürlich sind beide Verlage auch mit eigenen Ständen auf der Buchmesse vertreten. Begleitet wird der Verbrecher Verlag von seinen Autoren Benjamin Stein, Sarah Schmidt, Milo Rau sowie Jörg Schröder und Barbara Kalender. Der mairisch Verlag bringt seine Autoren Lisa Kreißler, Finn-Ole Heinrich, Dorian Steinhoff sowie Michael Weins mit. Ganzer Artikel

© mdr figaro, 11.03.2014


Berliner Verlag bekommt Kurt-Wolff-Preis

Am Anfang war ein Witz. Gegründet wurde der Verbrecher Verlag vor 18 Jahren ›aus Lesegier‹ und eigentlich als launiger Scherz. Die 25-jährigen Studenten der Literaturwissenschaft, Jörg Sundermeier und Werner Labisch, schrieben Autoren an, um an deren Manuskripte zu kommen, von denen sie gerüchteweise gehört oder gelesen hatten, die aber absehbar nicht veröffentlicht wurden. Um sich selbst aus der moralischen Verpflichtung zu stehlen, das eintreffende Zeug dann wirklich zu veröffentlichen, wählten sie ›Verbrecher Verlag‹ als Namen. Wer seine Manuskripte einem solchen Verlag anvertrauen würde, wäre ja wohl selber schuld. Im Briefkopf stand lange ein fiktives Zitat von Jakob Michael Lenz: ›Denn Verbrechen schafft Gerechtigkeit.‹ Ganzer Artikel

© Sabine Vogel / Berliner Zeitung, 11.03.2014

 


Warum stempeln gehen sich zur Buchmesse lohnt

Buchmarkt – Sonntagsgespräch mit Stefan Weidle.

›Stempeln gehen lohnt sich‹, heißt der freche Slogan zur Buchmesse-Aktion der Kurt-Wolff-Verlage. Was genau verbirgt sich dahinter?

Stefan Weidle: Zunächst die für viele von uns leidvolle Erfahrung, daß laut Mitteilungen der Leipziger Buchmesse Jahr für Jahr bis zu 6000 Buchhändler auf die Messe kommen, ohne daß wir einen wesentlichen Promillesatz davon an unseren Ständen begrüßen durften. Daher haben wir überlegt, wie wir daran etwas ändern könnten. Nachdem jahrelanges ausdauerndes Jammern nicht so recht geholfen hat, sahen wir keinen Sinn darin, die Jammerschraube weiter anzuziehen, sondern eher die Buchhändlerinnen und Buchhändler durch ein einigermaßen originelles Angebot… Ganzer Artikel

© buchmarkt.de, 09.03.2014


Ein Fest des Lesens

Zahlen und Fakten, Promis und Preise: Das wird die Leipziger Buchmesse 2014

Die Buchmesse wird am Mittwoch mit der Verleihung des Buchpreises zur Europäischen Verständigung im Leipziger Gewandhaus eröffnet. Den Preis erhält der indische Publizist Pankaj Mishra. Von Donnerstag bis Sonntag, 16.3. sind dann die Messehallen von 10 Uhr bis 18 Uhr geöffnet. 2180 Aussteller haben Stände angemeldet, das sind über 100 mehr als 2013 – was vor allem an der Erweiterun der Ausstellungsfläche für die Manga-Comic-Convention liegt. Auch beim zeitgleich stattfindenden Lesefest Leipzig liest gibt es mit 3000 Mitwirkenden einen leichten Anstieg im Vergleich zum Vorjahr.

An 410 Orten auf der Messe und in der Stadt sind 3200 Lesungen, Diskussionen und Workshops geplant. Angekündigt haben sich die kanadische Schriftstellerin Margaret Atwood, der ukrainische Autor Juri Andruchowitsch, Zadie Smith, Adolf Muschg, Margriet de Moor, Roger Willemsen und viele andere. Ein Schwerpunkt ist der Schweiz gewidmet … Am Donnerstag wird der Preis der Leipziger Buchmesse in den Kategorien Belletristik, Sachbuch und Übersetzung verliehen. Bei den Romanen gibt es schon einen Sieger: Fabian Hischmann hat mit „Am Ende schmeißen wir mit Gold“ … das Online-Voting gewonnen, also den Publikumspreis. Weitere Auszeichnungen auf der Buchmesse: der Preis der Literaturhäuser (für Judith Schalansky), der Kurt-Wolff-Preis (für den Verbrecher Verlag) und der Alfred-Kerr-Preis (für Insa Wilke).

© Tagesspiegel, 08.03.2014


Der freie Markt richtet manches – die Kultur könnte er hinrichten

Kürzlich haben der Verband deutscher Schriftsteller (VS) und der Börsenverein des deutschen Buchhandels unter dem Titel «Kulturelle Ausnahme jetzt!» eine gemeinsame Erklärung veröffentlicht. Ihnen geht es besonders um den Fortbestand der Buchpreisbindung, des verminderten Mehrwertsteuersatzes auf Bücher und um das Urheberrecht, das in seiner kontinentaleuropäischen Fassung, anders als das verwerterfreundliche angelsächsische Copyright, vor allem den Autor stärkt. Zuvor schon hatte die Kurt-Wolff-Stiftung an die Bundesregierung appelliert, dem Vorbild Frankreichs zu folgen und den Kulturbereich aus der Verhandlungsmasse des Freihandelsabkommens TTIP herauszunehmen. Ganzer Artikel

© Joachim Güntner / NZZ 21.02 2014