Milton S. Mayer – Sie hielten sich für frei. Die Deutschen 1933–1945 (Büchner)

Wenige Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs, im Jahr 1952, bricht der deutschstämmige amerikanische Journalist Milton S. Mayer (1908–1986) zu einer Recherchereise in die mittelhessische Universitätsstadt Marburg auf. Er will exemplarisch und unmittelbar erfahren, wie Normalbürger ihre eigenen Verstrickungen in das verbrecherische Tun des Nationalsozialismus und die Umbrüche der Nachkriegszeit thematisieren. Bis September 1952 nimmt Mayer, der seine eigene jüdische Herkunft verschweigt, am Marburger Stadtleben teil, macht sich gezielt mit ehemaligen Nazis bekannt und führt zahlreiche Gespräche.


Frankfurter Buchmesse / LESEINSEL der unabhängigen Verlage.
Moderation: Manfred Paulsen

Sie hielten sich für frei