Marek Torčík – Was die Zeit nicht nimmt (Anthea)

Ein nächtliches Gespräch mit der Mutter führt Marek wieder in seine Jugend. Zurück in eine Familie mit dysfunktionalen Mustern und in ein Umfeld, das Andersartigkeit bestraft. Als queerer Junge in einer konservativen Industriestadt ist Mobbing Mareks ständiger Begleiter. Und die politischen und wirtschaftlichen Umbrüche von 1989 belasten nicht nur ihn, sondern die ganze Familie – in Form von Armut, Alkoholismus und Gewalt.

Melancholisch, fragil, vor allem aber hoffnungsvoll beschreibt Torčik die Identitätssuche eines jungen Mannes mit dem Mut, zu sich selbst zu stehen.


Leipziger Buchmesse 2026 / Forum DIE UNABHÄNGIGEN
Übersetzung: Mirko Kraetsch
Moderation: Ruben Höppner

Marek Torčík: Was die Zeit nicht nimmt