Christoph Links – Verschwundene Verlage. Ein unbekanntes Kapitel ostdeutscher Kulturgeschichte (Ch. Links)

Zum Ende der DDR gab es nur noch 78 zentral zugelassene Verlage, obwohl von der Sowjetischen Militäradministration nach 1945 mehr als 200 eine Genehmigung erhalten hatten. Der Verlagshistoriker Christoph Links hat die Geschichte von 150 verschwundenen Verlagen recherchiert und geht in seinem Buch der Frage nach, warum und wie sie verschwanden. Wurden sie vom Staat aus politischen Gründen enteignet, steuerrechtlich zum Aufgeben gezwungen, sind sie in den Westen abgewandert, haben sie aus eigenem Antrieb aufgegeben oder wurden sie gegen ihren Willen fusioniert?


Leipziger Buchmesse 2026 / Forum DIE UNABHÄNGIGEN
Moderation: Jana Fröbel

https://www.aufbau-verlage.de/ch-links-verlag/verschwundene-verlage/978-3-96289-241-8