Neuigkeiten

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Kurt Wolff Stiftung trauert um Joachim Kersten

Am 9. März 2023 ist Dr. h. c. Joachim Kersten, der Vorsitzende des Kuratoriums der Kurt Wolff Stiftung, nach kurzer schwerer Krankheit in Hamburg gestorben. Kersten, geb. am 17. Dezember 1946 in Celle, war Rechtsanwalt, Autor und Herausgeber, und er war ein leidenschaftlicher Leser, Kenner des literarischen Lebens und Ermöglicher.

Die Stiftung verliert einen langjährigen Verbündeten und engagierten Verfechter der Belange unabhängiger Verlage.

Vorstand, Kuratorium und Freunde der Kurt Wolff Stiftung

Zum Nachruf der Stiftung.


Kurt-Wolff-Preis 2023

Das Kuratorium der Kurt Wolff Stiftung hat entschieden: Der mit 35.000 Euro dotierte Kurt-Wolff-Preis 2023 geht an den Alexander Verlag Berlin, der seit genau vierzig Jahren mit sicherem Griff gut gemachte Bücher zu Theater und Film sowie literarische und essayistische Texte publiziert. Mit Veröffentlichungen von Fritz Kortner, Ingmar Bergman, Peter Brook, Heiner Müller, und Frank Castorf, mit den Reihen Nahaufnahme, Kreisbändchen und Postdramatisches Theater in Porträts belegt der Verlag, dass Literatur zu einzelnen Künsten nicht nur die Fachwelt etwas angeht, sondern eingreifend sein kann, und zwar gesellschaftlich, kunstpolitisch und ästhetisch.

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Stellungnahme zu den geplanten Etatkürzungen der Goethe-Institute

Aus gegebenem Anlass möchte die Kurt Wolff Stiftung auf die drastischen Haushaltskürzungen der weltweiten Goethe-Institute hinweisen, die die Sichtbarkeit deutscher Autor*innen verringert sowie die internationale Arbeit der deutschen Verlage erheblich erschwert. Für viele Autor*innen sowie deren hiesige Verlage sind die ins Ausland verkauften Lizenzen ein wesentlicher Bestandteil ihrer Existenz. Diese Möglichkeit ist von den aktuellen Kürzungen im Haushaltsentwurf der Bundesregierung stark betroffen.

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Kurt Wolff Stiftung unterstützt Friedensappell

Der Vorstand der Kurt Wolff Stiftung unterstützt den Appell, den der Stiftungsrat des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels und sein Stifter, die Börsenvereinsgruppe, am Donnerstag, den 24.02.2022 veröffentlichten. Wir geben den Appell hier auch im Wortlaut wieder:

Der Stiftungsrat des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels und sein Stifter sind empört über den brutalen Angriff Russlands auf die Ukraine. Wir appellieren an die russische Bevölkerung und ihren Präsidenten, die vorsätzliche Zerstörung von Frieden und Freiheit in Europa zu beenden. Und wir senden Worte des Zusammenhalts an die Menschen in der Ukraine: Sie sind Teil einer internationalen Gemeinschaft, die die Menschenwürde, die demokratische Teilhabe, die Gleichheit aller beschützt. Sie haben ein Recht auf Frieden!

Stiftungsrat des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels sowie Börsenverein des Deutschen Buchhandels, Frankfurter Buchmesse, MVB, mediacampus frankfurt“

Der Appell wurde zuerst auf der Seite des Friedenspreises veröffentlicht.


Kurt Wolff Stiftung steht zur Leipziger Buchmesse

Die in Leipzig ansässige Kurt Wolff Stiftung zur Förderung einer vielfältigen Verlags- und Literaturszene hält an ihren Plänen für die im März stattfindende Leipziger Buchmesse fest.

Die Stiftung ist auf der Messe mit einem eigenen Stand präsent. Hier zeigt sie u.a. die aktuelle Ausgabe des Kataloges ›Es geht um das Buch‹, in dem über 100 Verlage des Freundeskreises der Stiftung sich und ihre Titel vorstellen.

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Kurt-Wolff-Preis 2022

Das Kuratorium der Kurt Wolff Stiftung hat entschieden: Der mit 35.000 Euro dotierte Kurt-Wolff-Preis 2022 geht an die Verlegerin Antje Kunstmann. Sie hat über Jahrzehnte hin mit großem Spürsinn, wachem politischen Bewusstsein und nicht nachlassender Energie ihren Münchner Verlag zu einem Spiegel und Akteur in der Gesellschaftsgeschichte der Bundesrepublik gemacht und zugleich die deutsche und internationale Gegenwartsliteratur miteinander ins Gespräch gebracht.

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Forderung nach einer strukturellen Förderung für Verlage

Die Kultur- und Kreativwirtschaft mit ihren über 250.000 Unternehmen und über 1,2 Millionen Kernerwerbstätigen stellt mit über 106 Milliarden Euro Bruttowertschöpfung (2019) die zweitgrößte Branche in Deutschland dar. Die vielfältige deutsche Buch- und Verlagslandschaft ist ein zentraler Teil davon. Um diese einzigartige Bibliodiversität der deutschen Buch- und Verlagslandschaft nachhaltig zu sichern, muss in der Wirtschafts- und Kulturpolitik ein Umdenken stattfinden: Eine freiheitliche Demokratie muss sich noch viel aktiver für die Vielfalt ihrer Kulturlandschaft und für deren Unterstützung einsetzen, und zwar durch eine in die Zukunft orientierte verlagserhaltende Wirtschafts- und Kulturpolitik.

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Abschluss des Schaufensterwettbewerbes ›20 Jahre Kurt Wolff Stiftung‹

Im Vorjahr beging die Kurt Wolff Stiftung das 20. Jahr ihrer Gründung. Coronabedingt mussten nach dem Auftakt im Januar, einem Neujahrsempfang für zahlreiche Branchenteilnehmer*innen, viele Pläne unverwirklicht bleiben.
Erfolgreich durchgeführt werden konnte aber der anlässlich des Jubiläums ausgelobte Schaufensterwettbewerb. Dafür war dem stationären Buchhandel ein limitiertes Jubiläumspaket, bestehend aus Plakaten, Postkarten, Stoffbeuteln und dem Katalog ›Es geht um das Buch‹ angeboten worden. Die Pakete trafen auf großes Interesse und waren frühzeitig vergriffen. Der folgende Wettbewerb lief ab Oktober bis Jahresende. Neben zahlreichen individuellen Postings in den sozialen Medien beteiligten sich nahezu 40 Buchhandlungen an unserem Wettbewerb.

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Kurt Wolff Preis 2021

Das Kuratorium der Kurt Wolff Stiftung hat entschieden:

Der mit 35.000 Euro dotierte Kurt-Wolff-Preis 2021 geht an den Verleger Ulrich Keicher, der seit fast vier Jahrzehnten das literarische Leben mit einem weit gespannten Programm selbst hergestellter Bücher bereichert. Seine sorgfältig gestalteten schmalen Bände schlagen Brücken zwischen Literatur und bildender Kunst. Sie entfalten in Essays und Notizen, Gedenkblättern und Erinnerungen, Kommentaren und Reflexionen das große Spektrum kleiner Prosa und der Welt der Gedichte.

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