Die Buchindustrie steht extrem unter Druck. Betroffen sind nicht nur die jungen, unabhängigen Verlage, sondern auch etablierte Häuser. Die Folgen sind gravierend.
Von Katharina E. Meyer
Am 16. Oktober verleiht Kulturstaatsministerin Claudia Roth auf der Frankfurter Buchmesse den deutschen Verlagspreis 2024 und würdigt die Arbeit von 84 konzernunabhängigen Verlagen mit einer Urkunde und mindestens 18.000 Euro Preisgeld. Dass nicht alle Verlage, die die Kriterien des Preises erfüllen, in seinen Genuss kommen, liegt in der Natur der Sache. 2019 führte die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), Monika Grütters, den Verlagspreis als Brückenkopf einer langfristig angestrebten strukturellen Verlagsförderung ein, deren Bedarf man damals mit rund 10 Millionen Euro jährlich bezifferte.Beitrag lesen: Verlage sind systemrelevant
