Zahlungsmoral von Amazon

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Ansicht von 4 Beiträgen - 1 bis 4 (von insgesamt 4)
  • Autor
    Beiträge
  • #1141
    Anonym
    Inaktiv

    Amazon hat derzeit eine lausige Zahlungsmoral, d.h. sie bezahlen nicht einmal innerhalb der (an sich schon frechen) 60-Tage-Frist, trotz Erinnerungen, Mahnungen usw.
    Ich vermute, das wird nicht nur mir so gehen. Wer ist noch im Amazon-Advantage-Programm und hat derzeit ähnliche Probleme?

    #1142
    Anonym
    Inaktiv

    WARUM?
    Liebe Kolleginnen und Kollegen, ich stelle alle Jahre wieder die Ketzerfrage, denn ich verstehe den Vorteil einfach nicht:
    Wofür genau soll es gut sein, sich auf Amazons absurde Bedingungen einzulassen?
    Vermutlich bin ich keineswegs auf dem Stand – vielleicht hat sich ja Grundlegendes geändert, seit wir (Argument/Ariadne) uns seinerzeit geweigert haben, an einem „Programm“ teilzunehmen, das uns zu horrenden Rabatten verdonnert und uns zudem ganz branchenunüblich sämtliche Rollgelder (sogar für Remissionen!) aufgebrummt hätte. Wir haben darauf gesetzt, dass Amazon unsere Bücher lieferbar haben muss, weil es sonst als Inkompetenz auf sie zurückfällt, und wir sind damit gut gefahren – sie führen selbstverständlich unsere Titel und beziehen sie brav übers Barsortiment.
    Bis heute erkenne ich keinerlei Vorteil für uns Verlage – die Bedingungen sind doch mafiotisch und jenseits von guter Sitte. Damals war für viele Verlage ein Grund, sich darauf einzulassen, dass man an Absatzzahlen von Amazon schwer herankommt – nun, dafür gibt es gewisse Online-Tools (die ich gern weitersage, falls jemand das nicht kennt).
    Bitte klärt mich doch mal auf, was ich übersehen habe oder schlicht nicht weiß – warum in aller Welt macht ihr das mit?
    Herzliche Grüße ringsrum
    Else

    #1145
    Anonym
    Inaktiv

    Ich verkaufe geschätzt 40 bis 50% meiner Bücher über Amazon, bei einigen Titel noch mehr. Die Rabatte für Barsortiment und Amazon sind etwa gleich hoch. Das Barsortiment wird aber von der VA beliefert, die noch mal eigene Prozente abzieht. Amazon beliefern wir direkt verlagsseitig (ohne VA). Sprich: An einem über Amazon verkauften Buch verdiene ich mehr als an einem via Barsortiment verkauften Buch. Und bei meinem leider sehr hohen Amazon-verkaufsanteil bei meinen Büchern (ich verlege viel Poetry Slam = junge/internetaffine/rotzefaule Käuferschaft), lohnt sich das Advantage-Programm unter dem Strich für meinen Verlag sehr.

    Aber um die Motivlage geht es mir hier ja gar nicht. Mir geht es um die Frage, ob andere Verlage auch noch ähnliche Probleme haben.

    Gruß,
    Volker

    #1146
    Anonym
    Inaktiv

    Tut mir leid, zur Problemlage kann ich leider gar nichts beitragen – aber vielen, vielen Dank für die kurze Erklärung! So kann ich das endlich mal verstehen. Und es leuchtet mir auch ein. Herzlich, Else

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