Laudatio von Michael Krüger (Verleger C.Hanser)  anlässlich des Kurt-Wolff-Preises 2006 an die Friedenauer Presse und kookbooks

Leipzig, den  17. März 2006

Werther Herr,

Heute habe Ich den letzten Correcturbogen der „Jägerskizzen“ an die Fröbel’sche Buchdruckerei abgeschickt und glaube Sie davon benachrichtigen zu müssen. – Zugleich muss Ich Ihnen aufrichtig gestehen, dass, wenn es unmöglich ist, einen besseren Uebersetzer für meine Sachen zu verschaffen, es mir lieber wäre, das ganze Unternehmen zu sistiren. Es kostet mir zu viel Zeit, und überhaupt ist mir die ganze Arbeit sehr fatal. – Der Herr Übersetzer hat eine höchst oberflächliche Kenntniss der Russischen Sprache; jedes nicht ganz gewöhnliche Wort, jede etwas originelle Wendung ist ihm wildfremd, und er stürzt sich dann in das so missliche Reich des „Ungefähr“ wobei die wunderlichsten, unglaublichsten Sachen herauskommen!! Zu hunderten könnte Ich Ihnen die Exempel zitiren, wo der Sinn des Originals grade zu auf den Kopf gestellt wird! – Z.B.: da ist das Wort: ssajalka – kleiner Teich, Pfütze, - Der Herr Uebersetzer kennt es nicht, ssajat heißt: pflanzen – also wahrscheinlich ist das Ding ein Baum. Da steht aber ein Epitethon, das „dunkel, Schmutzig“ heisst; - schmutziger Baum ... unmöglich! Also schattiger Baum. Gut. Man spricht aber von Enten ... in einem Baum können die Enten doch nicht plätschern ... Also machen wir Tauben daraus. – Und so wird getrost geschrieben: „Tauben sitzen auf einem schattigen Baum“ – anstatt: Enten plätschern in einer schmutzigen Pfütze, et sic in infinitum! – Und das nennt man eine Uebersetzung.
Das kann so nicht weiter gehen. Also, bester Herr Behre – entweder einen anderen Uebersetzer – oder genügen wir uns mit den neun erschienenen Bändchen.
Empfangen Sie die Versicherung meiner ausgezeichneten Hochachtung.

Meine Damen und Herren,

wer als gewissenhafter Verleger einen solchen Brief in einem Buch drucken läßt, muß ein gutes Gewissen und eine gewaltige Portion Selbstsicherheit haben. Denn man hat schon beim Lesen die eifrigen, nach oben flatternden Hände der Rezensenten vor Augen, die nun ihrerseits einen Fehler gefunden haben. Normalerweise steht dann in den Rezensionen mit der satten Zufriedenheit der unendlich viel Klügeren, das Lektorat, wenn es denn überhaupt existierte, habe mal wieder geschlafen. Man schaut als gewissenhafter Verleger auf, sieht in die Runde der Kritiker, aber nichts rührt sich: In diesem Falle hat offenbar keiner auch nur einen einzigen Druck- oder Übersetzungsfehler in diesem Buch aus der Friedenauer Presse entdeckt. Dafür allein müßte der Verlag heute den Nobelpreis für Buchkultur erhalten.

Der Brief, aus dem ich vorgelesen habe, stammt von dem russischen Schriftsteller Ivan Turgenev, wurde am 22. November 1874, einem Sonntag, in Paris geschrieben, und ging an Bernhard Erich Behre, einen Buchhändler und Verleger in Mitau bei Riga im Baltikum, der zwischen 1869 und 1884 eine zwölfbändige, mehr oder weniger autorisierte Ausgabe ausgewählter Werke von Turgenev in deutschen Übersetzungen veröffentlicht hat. Verleger, das kann man auch im Falle des eifrigen Behre studieren, müssen leiden; ob sie auch leiden wollen, ist leider noch nicht hinreichend untersucht worden, obwohl ihre tiefe Lust zur Klage, ihre oftmals pathologische Wehleidigkeit darauf schließen läßt. Etwa zur selben Zeit, da Turgenev seinen Ärger mit Behre hatte, schrieb James Payn in der Illustrated London News (1893): „When one cares of a publisher being shot by an author, it is well to have all the facts before us before expressing disapprobation”; was soviel heißt wie: “Wenn man hört, daß ein Verleger von einem Autor erschossen wurde, sollte man sich erst sehr genau die Umstände ansehen, bevor man sein Mißfallen äußert.“

Der tapfere Behre, von Turgenev und seinen Freunden bald nur noch der Be(h)rserker genannt, mußte jedenfalls leiden. Was immer er tat, er tat, wenn wir den Briefen trauen dürfen, das Falsche. Der gesamte Briefwechsel mit ihm, wie er in dem wunderbaren Buch „Werther Herr! Turgenevs deutscher Briefwechsel“ abgedruckt ist, zeigt eine Leidensgeschichte, aber auch eine Leidensbereitschaft, die grenzenlos gewesen sein muß. Statt auf den Vorschlag des russischen Dichters einzugehen, es nach all den furchtbaren Verwicklungen und Demütigungen auf beiden Seiten mit den neun erschienenen Bänden genug sein zu lassen, kämpfte der Berserker aus Riga seinen aussichtslosen Kampf gegen dumme Übersetzer, den entnervten Autor und das immer näher rückende Heer der Druckfehler mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln so lange weiter, bis er endlich seine zwölf Bände beisammen hat. Eine Heldentat! „In der Stadt Riga gibt es einen lächerlichen Verleger“, mit diesen Worten beginnt ein Bericht Turgenevs über seine Sicht auf diesen Unglücksraben in einem Brief an Ludwig Pietsch vom 15. Januar 1869 aus Carlsruhe. Der Brief endet: „Oh Gott! Oh Gott! – Warum will man mich übersetzen! Hab Ich den Leuten ja nichts gethan!“ Im März 1869 fügt er hinzu: „Der ‚Behrserker’ hat augenscheinlich mehr Litteraturkrätze (eine in einem Verleger nie genug zu beherzigende Krankheit!) als Kenntnisse.“

Genug der Furchtbarkeiten! Der große, liebenswerte, uneitle, auch in seinen deutschen Briefen unvergleichliche Autor von „Väter und Söhne“ hatte für seinen Verleger nur Verachtung übrig – aber er war andererseits natürlich eitel genug, sich die zwölf Bände seiner Werke gefallen zu lassen. Zu Lebzeiten erfahren Verleger ja nur selten, was Autoren über sie denken. Man hält sich an die Gepflogenheit zivilisierter Gesellschaften und hält die Klappe – aber in Briefen an Freunde nimmt man kein Blatt vor den Mund. Und wenn der Autor dann auch noch berühmt wird und sogar berühmt bleibt, dann kommt all die schmutzige Wäsche eines Tages ans Tageslicht. Ich fordere also Mitleid für Behre! Und jetzt wird es Zeit, nun endlich zu etwas uneingeschränkt Positivem zu kommen.

Da ich hier eine Verlegerin rühmen darf und selbst in diesem Gewerbe tätig bin, will ich aber noch erwähnen, daß Behre das Schicksal ereilt hat, das Čechov 1902 für Turgenev – falsch – vorausgesagt hatte: „Von diesem Schriftsteller werden ein Achtel oder ein Zehntel von dem bleiben, was er geschrieben hat. Alles Übrige wandert in fünfundzwanzig bis fünfdreißig Jahren ins Archiv.“ Nicht einmal in der Geschichte des deutschen Buchhandels, in keinem Lexikon der gängigeren Art ist Behres Name noch zu finden. Ich gestehe nämlich, daß ich, wenn auch nicht lange, nach dem armen Behre geforscht habe, einmal aus Mitleid, aber auch weil ich, was mir noch nie vorher mit einem Buch der Friedenauer Presse passiert war, einem Druckfehler oder einem Fehler auf die Spur gekommen zu sein glaubte. Im Verzeichnis von Turgenevs deutschen Korrespondenten steht nämlich zu lesen, der Verleger Behre habe von 1852 bis 1881 gelebt, und das würde bedeuten, daß er mit fünfzehn Jahren Turgenevs Verleger geworden wäre, was nicht einmal vor der russischen Revolution möglich war, und schon mit neunundzwanzig Jahren seinen Verlegerberuf mit seinem Leben aufgeben mußte, was wiederum glaubhaft klingt, aber trotzdem nicht wahr ist. Das kann nicht sein, dachte ich, eine Jahreszahl ist falsch, endlich ein Druckfehler!

Liebe Katja – ich will und soll Dich rühmen! Und nichts fällt mir leichter, weil ich nun seit Beginn den Büchern Deines Verlags, und ganz besonders der sorgfältigen russischen Edition von Peter Urban, die schönsten Lesestunden verdanke.

Mein Vergnügen beginnt immer damit, daß ich Deine Bücher, wenn der Karton sie hergegeben hat, anders anfasse als die meisten anderen Bücher. Zum Beispiel die Friedenauer Presse-Drucke mit dem rauhen Umschlagkarton in englischer Broschur, die den maximal zweiunddreißigseitigen Heften im großen Format Halt und Stil geben, die sorgfältige, den Text zu höchster Lesbarkeit steigernde Typographie; der klare Druck, oft von der Druckerei Gericke, die ich noch aus den Tagen von Günter Bruno Fuchs kenne; die bei so vielen normalen Büchern schmerzlich vermißte Fadenheftung – jeder Pressen-Druck aus Friedenau ist ein kleines, bescheidenes, aber doch auch stolzes und selbstbewußtes, in jedem Fall ganz unwagnerisches Gesamtkunstwerk. Und weil die Serie im Format etwas größer angelegt ist als die meisten anderen Bücher, findet man die Hefte trotz der wegen des geringen Umfangs notwendigerweise fehlenden Rückentitel im Bücherregal wieder. Ich glaube, ich habe im Lauf der Jahre alle Hefte gelesen, die zusammengenommen eine stabile papierene Brücke aus dem 18. Jahrhundert ins 20. Jahrhundert schlagen: von Diderot und de Quincey bis zu Lenau und Leopardi, von Turgenev bis zu dem immer noch nicht hinreichend berühmten metaphysischen Clown Daniil Charms, von Alfred Döblin zu Wolfgang Hilbig und Jürgen Theobaldy. So ist eine Bibliothek der kurzen Schriften entstanden, die sich einmal Deinen sehr persönlichen Interessen verdankt, zum anderen den Zwängen des Umfangs: alles, was sich breiter macht als zweiunddreißig Seiten, muß draußen bleiben. Dieser „Zwangscharakter“, wenn ich so sagen darf, in Verbindung mit Deinen „östlichen“ Vorlieben und Deiner offenbar unstillbaren Neugier entwickelte eine besondere Logik, denn plötzlich stehen Texte nebeneinander, die vorher nie im Traum an eine solche Nachbarschaft gedacht hatten: der hinreißende französische Naturforscher Jean-Henri Fabre mit seinen Beobachtungen über die Luft verträgt sich plötzlich ganz ausgezeichnet mit Wolfgang Hilbigs „Über den Tonfall“, und Melvilles „Hunilla, die Chola-Witwe“steht neben den „Küssen“ des Johannes Secundus in einem ganz anderen Licht da. Und dazwischen die Entdeckungen: Der Tscheche Ivan Wernisch und seine schon vergessen geglaubte Landsmännin Vera Linhartovà, die Holländerin Judith Herzberg und der englische Texaner Christopher Middleton, alles hochzivilisierte Herrschaften, die sich kurz fassen, um bei Dir Eintritt zu erheischen. Und Du kleidest sie alle in einen Traum von Druck und Papier, damit sie in Deinem Friedenauer Ballett bella figura machen.

Aber das ist nur die eine Seite Deiner Tätigkeit, die fragile, tänzerische der Pressendrucke. Denn daneben gibt es noch die dicken Bücher, auf die leidenschaftliche Leser geradezu sehnsüchtig warten, und zwar zu einer ganz bestimmten Jahreszeit: es sind die sogenannten Winterbücher. Ach, die Winterbücher für die kalten Tage, die Ohrensessel- oder Sofa-Bücher, für die man alles liegen läßt, die mit der kauzigen Grafik von Horst Hussel verzierte rauhe Büttenschale um eine heißen Kern: Isaac Babels „Reiterarmee“ und sein „Tagebuch 1920“, Čechovs „Drei kleine Romane“, Bunin und Charms, Charles Darwins „Sind Affen Rechtshänder?“ und Teguis „Von der Anmut im Schlafe“, Enzenbergers „Requiem für eine romantische Frau“, die Geschichte von Auguste Bußmann und Clemens Brentano, Puschkins „Erzählungen“ und Richard Weiners „Bader“, auch Soazig Aarons „Klaras Nein“ mit dem Vorwort von Jorge Semprun, alles Bücher, die einem in der Hand und dann im Kopf bleiben und die man immer wieder hervorzieht, wenn einem die Realität bedrohlich und langweilig zu werden verspricht. „Ein Buch ist, - heißt es bei Valéry – vom Stofflichen her betrachtet, vollkommen, wenn es angenehm zu lesen und köstlich anzuschauen ist – wenn schließlich der Übergang vom Lesen zum Anschauen und der gegenläufige Übergang vom Anschauen zum Lesen bequem vonstatten gehen und unmerklichen Veränderungen innerhalb der Anpassungsbreite des Sehvermögens entsprechen. Dann machen die bedruckten und die weißen Flächen uns wechselseitig das Geschenk, im einen von dem anderen ausruhen zu können; das Auge geht mühelos in seinem wohlgeordneten Reiche herum, findet darin das Ganze und die Einzelheiten in guter Ordnung und hat das Gefühl, inmitten der idealen Bedingungen für die Erfüllung seines Daseinszweckes gelandet zu sein.“
Katja hat den Willen zum schönen Buch als genetische Disposition in die Wiege gelegt bekommen, von ihrem Urgroßvater Moritz Wolff, dem großen russischen Verleger, aber auch vom Vater Andreas Wolff, der in Friedenau die Wolff’sche Bücherei betrieb und selbst wunderbar ausgestattete Pressendrucke herausgab, von Günter Grass bis Günter Bruno Fuchs, den Friedenauer Schriftstellern, die sich in der Buchhandlung die Klinke in die Hand gaben. Es ist ein Glück, daß Katja diese Tradition aufgenommen und fortgeführt hat nun schon seit fast fünfundzwanzig Jahren. Das beglückendste aber an diesem Spezialverlag für außergewöhnlich schöne und außergewöhnlich schöngemachte Bücher ist der Mangel an Willen zur Macht: Er wird größer nur durch Tradition, nicht aber, weil die Verlegerin mit Bertelsmann konkurrieren möchte. Wenn also jemand den Kurt-Wolff-Preis zur Förderung einer vielfältigen Verlags- und Literaturszene verdient hat, dann ist es Katja Wagenbach und ihre Friedenauer Presse. Ihr Wappentier ist der Kranich, der, wie es heißt, Schleifen in der Luftröhre hat, die ihm seine trompetenden Rufe ermöglichen. Alle Trompeten sollen heute zu Katjas Lob ertönen.

Wenn heute über kleinere Verlage gesprochen wird, dann gehört es zum guten Ton, daß im selben Atemzug davon gesprochen wird, daß die großen Verlage ihre schöne Aufgabe nicht mehr ordentlich wahrnehmen. Mag sein, mag nicht sein. Es gibt wunderbare Bücher in großen Verlagen, und es gibt schreckliche Kleinverlage, deren Bücher man außerordentlich ungern in die Hand nimmt. Alles, was Valéry über das Buch gesagt hat, gilt nicht für alle Verlage, ob groß oder klein. Wenn aber der Förderpreis der Wolff-Stiftung heute an Daniela Seel und den Kookbooks Verlag geht, dann wird einer der besten kleinen Verlage gefördert, von denen es in den letzten Jahren so viel und so Gutes zu berichten gab. Ich bin Daniela Seel ein einziges Mal begegnet, und zwar bei unserem Bundespräsidenten, der sich über den Stand des Lesens in unserer Gesellschaft informieren wollte. Lauter gestandene Herren und Damen waren zum Frühstück erschienen, und unter ihnen, mit einem riesigen Rucksack, der ihr das Aussehen einer edlen Weinbergschnecke verlieh, auch Daniela Seel. Offenbar hatte sie all ihre Bücher in diesem Rucksack versammelt, unter anderem auch das Kinderbuch „Luise und das langweiligste Buch der Welt“. Wenn Daniela Seel gerade nicht beim Bundespräsidenten frückstückt, verlegt sie ihre Bücher, gerne auch Gedichtbände, die normalerweise weder in Verlagen noch in Buchhandlungen besonders geliebt werden. Gerhard Falkners Gedichte sind bei ihr erschienen und die „vereinzelten Passanten“ von Ron Winkler, und für die Gedichte von Uliana Wolf, einem Erstling, wird sie demnächst symbolisch den Peter-Huchel-Preis erhalten. Der Verlag ist mittlerweile so groß, daß er Büros in Idstein und in Berlin unterhält, und die Verlegerin ist mit ihrem vielversprechenden Rucksack zwischen beiden Orten unterwegs, um ihre zeitgenössische, schöne Ware an den Leser zu bringen.

Es ist beruhigend, daß es einen Verlag wie Kookbooks gibt, weil mit dieser Neugründung sichergestellt ist, daß es mit der Literatur weitergeht, und daß sie ihr individuelles Gesicht behält.

Ich möchte noch einmal meinen geliebten Valéry zitieren:
„Der Geist des Schriftstellers blickt sich im Spiegel an, den ihm die Druckerpresse liefert. Wenn das Papier und die Schwärze aufeinander eingehen, wenn die Schrift dem Auge liegt, wenn der Satz mit Sorgfalt angelegt, der Satzspiegel vollendet ins Maß gebracht, das Blatt gut gedruckt ist, dann fühlt und spürt der Autor seine Sprache und seinen Stil neu. Er erlebt bei sich Verlegenheit und Stolz. Er sieht sich mit Ehren bekleidet, die ihm vielleicht nicht gebühren. Er glaubt, eine viel bestimmtere und festere Stimme als die seine zu vernehmen; er glaubt zu hören, wie eine unerbittlich makellose Stimme seine Worte ausspricht und jedes in bedrohlicher Weise von dem anderen absetzt. Alles, was er an Schwachem, Teigigem, Beliebigem, Ungefälligem geschrieben hatte, spricht nun zu hell und zu laut. Es wird einem ein sehr wertvolles und sehr bedrohliches Urteil gesprochen, wenn  man herrlich gedruckt wird.“

Ich wünsche beiden Damen, Katja Wagenbach-Wolff und Daniela Seel, daß sie noch viele weitere wertvolle und bedrohliche Urteile fällen.
Herzlichen Glückwunsch!